Montag, 21. September 2009

Rosterig


Rosterig sagt man bei uns gerne zu verrostet und die Farben dieser Strümpfe erinnern mich sehr an Rost. Genauer gesagt hellrost und dunkelrost, denn eigentlich sollte das eine Knäuelfärbung mit Farbverlauf von Krapprot zu Walnußbraun werden. Da jedoch die Knäuelmitte immer noch ziemlich hell blieb, habe ich so lange hin- und hergewickelt und gefärbt, bis schließlich ein ziemlich einfarbiger Rostton rauskam. Ein kleiner Farbverlauf ist jedoch geblieben.


Zu dem Muster habe ich mich von Ingrids Par-5-Socken anregen lassen. Da ich dünneres Garn verwendet habe, mußte ich einen Mustersatz mehr stricken und dafür 80 Maschen anschlagen, trotzdem sind die Socken schön anliegend. Herausgekommen sind nun für meine Verhältnisse etwas triste Socken, die jedoch sehr gut zu braunen Hosen passen.

Kommentare:

ingrid hat gesagt…

Trist finde ich diese Socken überhaupt nicht, mir gefällt der Farbton sehr, sehr gut - und das Muster sowieso.
Herzliche Grüße
Ingrid

blueberry hat gesagt…

Ich mag die Farbe auch sehr gerne! :)
Wo ist denn "bei uns"? Das Wort erinnert mich an "Roster" (Rostbratwürstchen), das sagen sie in Sachsen, dort, wo Mr. Blueberry herkommt...

Liebe Grüße
blueberry

wollkisterl hat gesagt…

Also ich finde die Farbe auch alles andere als triste.
Wie machst du das mit der Knäuelfärbung? Legst du das Knäuel zuerst in die eine Farbe, u. dann in die 2. Farbe?
lg Elke

Annette hat gesagt…

Mir gefallen die Socken auch ausgesprochen gut. Durch das schöne Muster kommt auch die Farbe gut zur Geltung.
LG
Annette

farbenfaden hat gesagt…

Danke für eure netten Kommentare, so ganz trist finde ich die Wolle ja auch nicht, sonst hätte ich sie nicht verstrickt, aber ich hatte mir eigentlich was anderes vorgenommen.
@blueberry- Bei uns ist in Wittgenstein, früher mitten in Deutschland, seit 20 Jahren eher etwas westlich oder auch südlich des Sauerlandes.
@Annette - Für Sockenwolle wickel ich erst mal 2 Faden zusammen auf, dann wird das Knäuel von außen gefärbt, die Farbe dringt jedoch nicht tief in das Knäuel ein. Dann wickle ich um und was erst innen war, wird dann außen und in einer anderen Farbe gefärbt.
Immer bleiben jedoch weiße Flecken. Evtl. ist es besser den Strang erst in einem mittleren Ton zu färben, und dann noch mal nach oben beschriebener Prozedur zu verfahren.
Insgesamt hat es mich noch nicht so ganz überzeugt und das schlimmste ist, anschließend die Fäden wieder zu teilen, da sie durch das Wickeln miteinander verdreht sind.