Montag, 30. März 2015

Ja ist denn schon wieder Ostern?


Obwohl ich mit zunehmendem Alter immer weniger Lust habe auf jahreszeitliche Deko, habe ich aber immerhin die Ostersachen für den Kerzenkranz hervorgeholt und auf dem neu gewebten Tischläufer macht er sich besonders gut. Den Läufer habe ich im Webkurs gewebt und er ist von der gleichen Kette, wie mein Weihnachtsläufer.
 

 
Da meiner Tochter der Weihnachtsläufer ebenfalls gut gefiel, ist auch noch mal ein roter Läufer für sie entstanden.
 
 
Nun ist die Kette bald abgewebt, aber ich überlege, ob ich sie noch mal verlängere, da ich noch so viele Ideen dazu im Kopf habe und sie auch ziemlich aufwendig einzuziehen war.
 
 
Die blau-grüne Variante macht sich auch gut zu meinem Geschirr.
 
 
Und der Kerzenkranz ist auch ganz schnell sommerchic.
 
 
Gewebt aus Cottolin 22/2
Maße: ca. 40 x 90cm
 

Gewebt nach einer Anleitung in der Zeitschrift Malikerta, Ausgabe 4/2012
Man benötigt 4 Schäfte und 6 Tritte. Es wird abwechselnd ein doppelfädiger bunter Musterschuss gewebt und dann ein einfädiger naturfarbiger Leinwandschuss.

Freitag, 20. März 2015

Grün-Blau ist vollbracht

Nach längerer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir.
  
  
 Angelehnt an Bambasala  habe ich diese Jacke gearbeitet, die blaue (indigogefärbte) Wolle besteht aus einem Faden Polarfuchs und einem Faden Polarfuchs/Seide miteinander verzwirnt.
Das Grün ist eine Indigo-Überfärbung auf langfaseriger Leicester-Wolle.
Gewicht: 420 Gramm
 
Bei dieser Jacke habe ich verschiedene Dinge zum ersten Mal ausprobiert. So habe ich die Jacke von oben begonnen und die Armkugeln direkt eingestrickt.
 
 
Dann diese Methode einen Taschenbeutel zu stricken, erst wollte ich den Beutel in einer grellen Kontrastfarbe stricken, aber dann habe ich mich doch für braves grau entschieden.

 
 Als drittes habe ich noch zum ersten Mal einen Brustabnäher eingearbeitet, was sich als erstaunlich einfach erwies.
 
Mit den Knöpfen bin ich noch nicht ganz zufrieden, ich werde die Knopfleiste noch mal aufmachen und mehr kleinere Knöpfe annähen.
 
 
Das schöne Tuch habe ich übrigens beim Handspinngildentreffen  hier gekauft, es ist ebenfalle eine Indigoüberfärbung.

Freitag, 20. Februar 2015

Grün-Blau


Im Moment fordere ich mir selbst etwas Disziplin ab, denn ich hatte mir schon lange vorgenommen, mich mal mit den verschiedenen Methoden, des "Jacken von oben stricken, mit Armkugel" zu beschäftigen. Nach dem ich mir verschiedene Methoden angesehen und teilweise ausprobiert habe, hat sich schließlich eine eigene Variante durchgesetzt.


Mittlerweile habe ich Ärmel schon abgeteilt und ich bin mit dem eher langweiligen Teil des Körpers beschäftigt, mal sehen, wie weit ich an diesem Wochenende komme.

 
Von dem Garn muss ich auch noch nachspinnen, das Blau ist ein Faden Polarfuchs mit Seide und ein Faden nur Polarfuchs miteinanderverzwirnt, beides Indigo gefärbt.
Das Grün ist auch eine Indigo-Überfärbung auf sehr langfaseriger Leicesterwolle und stammt mal aus einem Tauschpaket. Mal sehen, wie die beiden Fasern sich in einem Projekt machen?
 

Sonntag, 8. Februar 2015

Beeren-Loop

Für eine  liebe Freundin habe ich einen Beerenloop gestrickt.
 
 
Aus einem helleren und einem dunkleren Batt wurden, diese beiden Fäden,
 
 
welche zu einem  Garn mit kleinen Effekten verschmolzen.
 
 
Meine liebste Größe für Loops ist ca.140cm Umfang und 12-15cm hoch.
 
 
Kraus rechts gestrickt
 
 
und als kleines Extra Picots an der Abkettelkante.
 

Samstag, 31. Januar 2015

Farbspielerei

 
 
Bei so viel winterweiß war mir ein wenig nach Farbspielereien, so habe ich aus den 3 Grundfarben, 27 Nuancen kardiert.
 

Ähnlich schöne Aussichten habt ihr bestimmt auch im Moment.


Gestrickt habe ich zwischendurch  auch etwas, und zwar diesen Strickkragen, für den mir der "Treppencowl" Inspiration war. Da das Strickprinzip doch recht einfach ist, habe ich meine eigene Variante gestrickt.


 Das  dreifädige Garn habe ich aus schönen geschenkten
 
 
Woll-Seiden-Batts gesponnen, mittlerweile wärmt es den Hals meiner Mutter.
 

Donnerstag, 15. Januar 2015

Warme Hände...

sind ja eigentlich immer gut und falls es doch noch mal richtig kalt wird, habe ich diese beiden Handschuhe für zwei nette Damen gestrickt.
 
 
Bei der Farbauswahl kann ich  dank vielen Sommerfärbungen aus dem Vollen schöpfen.
Das ist meine Schatzkiste mit den gewickelten kleinen Knäueln, es gibt noch eine große Tüte mit Strängen.
 
 
Zur Besseren Übersicht sortiere ich dann häufig erst mal eine Farbgruppe aus, um eine engere Auswahl zu haben.
 

Bevor ich dann die endgültige Farbauswahl auf einer Rundstricknadel auffädle.
Das ist praktisch, denn gerade bei Kunstlicht sind dann alle Knäuel sehr ähnlich, und dunkel ist es im Moment  ja immer noch recht häufig.
 

Diesmal habe ich zwei neue Muster aus diesem
 neu erstandenem, aber schon recht antiquarischen Buch gestrickt.


Beide Muster werden sonst in der Regel nur in zwei Farben gestrickt, aber ich mag es ja bunter.


Diese Handschuhe sind auch wie immer von oben gestrickt.


In den typischen Fair-Isle Bündchen wieder holen sich noch mal alle verwendeten Farben.



Außerdem habe ich zum ersten Mal linke Maschen beim Abketten gestrickt, das gibt auch einen schönen Abschluss für diese Handschuhe.


Samstag, 10. Januar 2015

Kunterbunte Würmer

Nun ist ja der Alltag langsam wieder überall eingekehrt.
 
 
Hier kommen noch zwei kunterbunte Würmer, die ich während der freien Tage gestrickt habe
 
 
Der Blumentopf trägt die Mütze etwas in der Länge gezogen.
 
 
Auf dem Kopf sieht man die grauen Zwischenräume kaum noch, dafür wärmt die Wolle prima direkt am Kopf. Das graue Garn stammt übrigens aus einem Faser-Tauschpaket. Eigentlich ist grau ja nicht so meine Farbe, aber das waren so kuschelige Rollags, dass sie unbedingt bei mir bleiben wollten. Sie enthielten Wolle, Angora, Seide und Sari-Seide. Die bunte Variante wandert jetzt auch in einem Tauschpaket weiter.
 
 
Die "beerige" Variante habe ich dann noch für mich gestrickt. Eigentlich trage ich kaum Mützen, aber manchmal wird es ja doch Winter und dann ist es gut, wenn frau vorgesorgt hat.
 
 
Bei der Beeren-Variante habe ich auch schon nach dem 7. roten Streifen mit den Abnahmen begonnen, das ergibt meiner Ansicht nach eine bessere Passform.
 
 
Eigentlich sollte ja mein Hausmodell die Mützen vorführen, aber wie das so ist, wenn man sie braucht, sind sie gerade nicht da. Diese Boshi gehört nämlich dem Hausmodell. Allerdings nicht aus Boshi-Polygarn, sondern von Muttern mit Pflanzen gefärbt und gesponnen,
wie alle anderen Garne auch.
 
 
So eine Mütze gab es im letzten Winter schon mal, bevor sie in der Schule verschwand, diese ist bestimmt schon 30 mal zur Schule gegangen.