Lange Zeit habe ich mich von Instagram fern gehalten, aber irgendwann haben sie mich doch gekriegt.
Eigentlich wollte ich dort auch nichts posten, sondern mich nur ein wenig umschauen.
Aber dann entdeckte ich den #localwoolweavelong eine interessante Initiative, bei der es um die Förderung der heimischen Garne und Fasern geht.
Als ich die Initiative im Januar entdeckte, war mir ziemlich schnell klar, ich werde es nicht noch schaffen Garne aus heimischen Fasern zu verspinnen und zu verweben.
Zum Glück kamen mir dann diese schönen Bäckertüten in den Sinn, die schon länger auf das Verspinnen warteten. Wenn das keine heimische Fasern sind, vom lokalen Bäcker :-)
Die Faservorbereitung war schnell erledigt.
Weiter ging es mit dem Verspinnen.
Früher habe ich eher "sortenreine" Papiergarne gesponnen, diese Mal ist es bewusst ein kunterbuntes Garn geworden.
Und schwuppdiwupp ging es mit dem Weben weiter, das Kettgarn müsste ca. 60 Jahre alt sein. Es stammt aus dem Nachlass einer Frau, die vor ca. 60 Jahre eine Weberausbildung gemacht hat.
Und wofür ist nun das Täschle...?
Für meine Bildschirmbrille!!
Auf halben Weg war ich mir nicht sicher, ob mir Blogstreifen nicht besser gefallen, so wurde die Rückseite gestreift. Die Vorderseite gefällt mir am Ende aber doch besser. Der Knopf stammt aus meiner Knopfkiste.
Ursprünglich dachte ich, ich müsste das Etui noch füttern, damit es nicht zu "labberig" ist, aber das war nicht nötig, es hat auch ohne Futter einen schönen Stand.
Wer nun neugierig geworden ist auf den Localweavelong, es gibt auch einen youtube-Kanal, mit interessanten Beiträgen.















































