Ich habe mir den Flachs ausgesucht, denn mit ihm begann vor fast 8 Jahren meine Spinnleidenschaft. Anlässlich unseres damaligen Dorfjubiläums habe ich mit einer Gruppe Gleichgesinnter die Flachsbearbeitung vorgestellt. Um dies im Rahmen eines historischen Marktes zeigen zu können, mussten wir uns selbst erst mal die alten Arbeitsweisen aneignen. Bei mir hat sich dann die Spinnleidenschaft auf die Wollverarbeitung verlegt, aber seit dem habe ich eine Hochachtung vor jedem Stück Leinen aus handgesponnenem Flachs.
Von mir bekommt jede Teilnehmerin ein kleines Tütchen Leinsamen, Flachs im Band(gebleicht und ungebleicht) und zwei kleine Stränge Leinen, denn mit dem Verspinnen wechselt der Flachs seinen Namen und wird zum Leinen.
Wer neugierig geworden ist auf die Flachsverarbeitung, auf dieser Seite sind die einzelnen Arbeitsschritte sehr anschaulich erklärt.
Hier noch ein Foto von unserem 750. Dorfgeburtstag:
