Samstag, 8. Juni 2019

Blau gemacht


Heute haben wir mit der Spinngruppe Freudenberg/ Südwestfalen tüchtig blau gemacht.


und gelb und danach grün auch noch






Schon vor einigen Tagen habe ich zuhause diese Löckchen mit Säurefarben gefärbt, ich will sie verweben.


Donnerstag, 23. Mai 2019

Ich werkel noch....

....allerdings komme ich nur langsam voran, der Alltag fordert auch seine Aufmerksamkeit sowie diverse ehrenamtliche Tätigkeiten 


und hier will auch immer mal Unkraut gerupft werden.


Ein wenig was zu sehen gibt es im Webkurs, da ist nach mancher Murkserei nun diese Kette eingezogen und es entstehen Tücher im Waffelmuster.




Ein Tweedgarn passend zu dem zuletzt gezeigten Auberginen-Tweed wurde auch fertig, allerdings bekam ich zwischendurch Zweifel an meinem Projekt, so ruht dies nun erst mal in einer Schachtel.



 Im Garten erfreut mich im Moment die Wolfsmilch 


und dieser Mohn.


Die Färberpflanzen wachsen auch schön heran, so hat sich z.B. die Färberkamille schön versamt und wird mich an vielen Stellen in diesem Sommer erfreuen.


Auch der Reseda wächst fleißig.



Seit einigen Jahren kümmert eine Krapp-Pflanze in meinem Garten, nun habe ich ihr mal einen neuen Platz gegeben, beim Umpflanzen sind auch ein wenig von den färbenden Wurzeln abgebrochen.


Auf diesem Bild kann man schön den roten Kern sehen.


In einigen Tagen wird mein Blog 10 Jahre alt, aus diesem Anlass grüße ich besonders meine langjährigen Leserinnen. Auch wenn meine Bloggerei insgesamt spärlicher geworden ist, so freu ich mich doch selbst auch immer mal wieder daran, nachzuschauen, mit was ich mich im Laufe der Jahre beschäftigt habe.
Vielen Dank für eure Kommentare und Lobesworte!!!

Donnerstag, 28. März 2019

Pommern-Aubergine

Heute will ich mal Fotos von meinem derzeitigen Langzeitprojekt zeigen. Einem Tweedgarn aus Pommernwolle mit Cochenille gefärbt.


Das Vlies hatte ich mir beim letzten Spinntreffen in Rehe gekauft, es ist Rauhwolliges Pommernschaf. Nach dem Waschen hatte ich es schon grob kardiert, damit ich es beim Färben besser händeln kann.


Gefärbt habe ich es mit verschiedenen Cochenille-Rezepten, die dunklen Töne enstehen durch die Beigabe von Eisen.

Danach kam eine längere Zeit des Ausprobierens und Anschauens, denn zwischendurch drängten sich andere Projekte in den Vordergrund.


Schließlich entschied ich mich nur die dunklen Töne mit Sariseide zu vermischen..



Im Moment stricke ich daraus ein Oberteil, aber das wird auch noch ein wenig dauern, bis zur Fertigstellung.


Zwischendurch war auch noch ein wenig Zeit für die März-Aufgabe des Garn-Camps, dort stand ein Cable-Garn auf dem Programm. Ich habe es mit 4 verschiedenen Farben umgesetzt....


.....und weil Garnforschung ja so spannend ist, gleich noch zwei andere vierfädige Garne gesponnen und zwar v.l.n.r. 4-fädiges Garn                         Hawser-Garn                      Cable


Leider haben alle Singles zu viel Drall, aber Versuch macht ja immer klug.
Hier auch noch mal die Strickproben, mir gefällt das einfache 4-fädige Garn am besten.

                    4-fädig                                   Hawser                                      Cable

Alle miteinander stellen auf jeden Fall eine schöne Möglichkeit da, Tweedeffekte ganz ohne weiteres Werkzeug zu erzeugen.

Sonntag, 17. Februar 2019

Scribble-Lace

Seit längerer Zeit habe ich mal wieder ein Supercoil Garn gesponnen. Verstrickt habe ich es mit einem ganz dünnem Mohair-Seiden-Faden zu einem sogenannten Scribble-Lace- Loop



Das Ausgangsmaterial 


waren diese Batts.


Angeregt wurde ich dazu durch das sogenannte Garn-Camp


das in der Ravelry-Gruppe Spinnernetz in diesem Jahr organisiert wird.
Jeden Monat können alle die Lust haben, sich an einem besonderen Garn versuchen und tauschen ihre Erfahrungen aus und geben sich Tipps.

Im Februar steht das Flammengarn auf dem Programm, gar nicht so einfach,  ein Single unterschiedlich dick auszuziehen. Besonders gut eignen sich mittlere Faserlängen z.B. Merino. Auch das Ausziehen aus dem Batt fiel mir viel leichter als aus dem Kammzug.


Als Single fand ich das aber schon ein wenig instabil, deshalb habe ich es mit Heiß-Kalt-Wechselbädern



ein wenig angefilzt. So gefällt es mir schon besser.


Eine weiter Variante ist es, den Flammensingle mit einem dünnen Garn zu verzwirnen.


Im Januar haben wir Hawser Garne ausprobiert, dafür werden 4 Z-Singles jeweils zu zweit in Z-Richtung miteinander verzwirnt. Die beiden Z-Zwirne werden dann nochmal in S-Richtung miteinander verzwirnt.
Das soll ein stabiles elastisches Garn ergeben, man muss jedoch auch sehr aufpassen, keine harten überdrehten Stellen in dem Garn zu haben. Mich hat der Aufwand nicht so wirklich überzeugt.


Als  ich dann richtig in Experimentierlaune war, habe ich noch weitere 4-fach Garne ausprobiert und zwar noch ein Cable -Garn und einen 4-fach Zwirn.


Hier auch noch mal die Strickprobe von oben nach unten Cable, Hawser, 4fach Garn.
Verstrickt gefällt mir das 4fach Garn am besten.



Falls ihr nun neugierig geworden seid, das Garn-Camp findet ihr hier.

Sonntag, 10. Februar 2019

Strickfilz

Schon im letzten Herbst habe ich diese Tasche für einen Artikel in der Zeitung der Handspinngilde gestrickfilzt. 


Vor einigen Wochen ist die Mitgliederzeitschrift erschienen und so kann ich die Tasche auch noch mal hier zeigen.


Verwendet habe ich dafür diese schönen langfaserigen Batts. Es ist Lammwolle von einem Mischling aus Jakobsschaf und Waliser Schwarznase.


Um die Filzeigenschaften zu testen habe ich kleine Probestücke gefilzt. Besonders wenn man verschiedene Wollqualitäten verwendet ist das schon spannend.


Die rotpinkigen Töne sind allerlei Garne aus meiner Restekiste.



Im Moment mag ich gerne allerlei Beerenfarben, Fortsetzung folgt!!

Dienstag, 29. Januar 2019

Winterwerkelei

Nun ist das neue Jahr schon wieder einen Monat alt, Zeit für einen Blick in meine Winterwerkstatt.
Auf besonderen Wunsch habe ich dieses Riesenschäfchentuch gestrickt. Die Anleitung ist aus dem Buch Öland Stricken.


Das Tuch wird rund gestrickt mit Steek


 und dann aufgeschnitten (zitter, zitter).


Zufällig bin ich auf die Methode von Kate Davies gestoßen, die die offene Kante mit Häkelmaschen sichert, das werde ich bestimmt wieder mal machen, nur dann nehme ich ein Garn mit mehr Kontrast, denn das von mir verwendete graue Sockengarn erforderte schon besonders viel Sorgfalt beim Aufschneiden, damit man nicht die verkehrten Fäden durchschneidet.


Auf der Innenseite der Borte schwimmen Fischchen.


Mir sind solche großen Schultertücher zu groß, aber alle paar Jahre eins Stricken macht schon Spaß.


Gestrickt ist es übrigens aus dänischer Wolle vom Pelzschaf mit einer Lauflänge von 400m LL. Obwohl es ziemlich groß ist, wiegt es nur ca. 550 Gramm.